Aktuell
Digitales Röntgen in der Tiermedizin
Lösungen
Service & Support
Ansprechpartner
Kunden
Kundenmeinungen
 
 
 
Produkte > XDR1 > Digitales Röntgen in der Tiermedizin

Digitales Röntgen ist so individuell wie Ihre Praxis oder Klinik selbst. Mit digitalem Röntgen schaffen Sie Voraussetzungen für zweifelsfreie Befundung, optimale Diagnose, bestmögliche Kommunikation und erstklassigen Workflow. Schenken Sie Vorurteilen wie „Digitale Röntgensysteme sind nicht ausgereift“ oder „Digitale Röntgensysteme rechnen sich nicht“ keinen Glauben! Urteilen Sie lieber selbst, welches System am besten zu Ihnen und Ihrer Praxis oder Klinik passt! Wir klären Sie auf!

 

Digitales Röntgen unterscheidet zwei unterschiedliche Systemtechnologien: Speicherfoliensysteme (CR) und Flachdetektorsysteme (DR). Beide haben ihre Vor- und Nachteile. Um das für Sie und Ihre Praxis oder Klinik passende System zu finden, sollten Sie sich vorab ein paar wichtige Fragen stellen. Haben Sie diese erst einmal beantwortet, wird Ihnen die Wahl sicher ganz leicht fallen!

 

  • Was will ich durch digitales Röntgen erreichen?
  • Wo möchte ich das System einsetzen (Kleintiere, Pferde, mobil, stationär)?
  • Wie wichtig ist mir die Effizienz beim Röntgenablauf?
  • Fordern meine Kunden digitales Röntgen?
  • Rechnet sich digitales Röntgen für mich?

 

Technik

Im ersten Schritt wird eine spezielle Speicherfolie (mit Europium dotierte Bariumhalogenid-kristalle/BaFBr:Eu2 ) mit den Röntgenstrahlen belichtet. Dabei werden Elektronen aus ihrem Grundzustand in einen angeregten Zustand versetzt und dieser Zustand gespeichert. Im zweiten Schritt (Auslesen) wird die Folie mit einem feinen Laserstrahl bestrahlt und dadurch zum „Leuchten“ gebracht (Lumineszenzradiographie). Je nach Zustand der Elektronen ist das „Leuchten“ unterschiedlich stark und ergibt nach elektronischer Wandlung das fertige Röntgenbild. Abschließend wird die Folie gelöscht.

 

Kennzahlen

  • Auflösung: 2,5 - 5 Linienpaare (LP)/mm. Die Auflösung sollte nach Forderung der Bundesärztekammer größer als 2,4 LP/mm sein. Oft wird sie auch in Pixeln/mm (5 - 10) angegeben.
  • Plattengröße: 18 x 24 cm - 35 x 43 cm
  • Detective Quantum Efficiency (DQE)*: < 30 %. Ein hoher DQE-Wert steht für hohen Kontrast und wenig Rauschen bei geringer Röntgendosis (eine DQE von 70 % gilt als optimal).
  • Vorschaubild: nach Ø 60 Sekunden
  • Aufnahmezyklus: alle 45 bis 90 Sekunden (Zeit zwischen aktuellem Bild und Folgeaufnahme)
  • Verarbeitungskapazität: Ø 60 Folien/Stunde

Vorteile

  • für stationäres und mobiles Röntgen im Kleintier- und Pferdebereich 
  • geringe Anschaffungskosten (25.000 - 45.000 €)

Nachteile

  • indirektes System (drei Schritte: Belichten, Auslesen, Löschen)
  • kaum Zeitersparnis zum analogen Röntgen
  • hohe Wartungskosten (abhängig vom Röntgenvolumen)
  • Folienverschleiß bei offenen Systemen

*DQE ist eine Ausdruck für die Fähigkeit eines Systems, Röntgenquanten in bildrelevante Informationen umzuwandeln. Sie ermöglicht eine Aussage über das Kontrastverhalten und das Rauschen eines Systems.